SPD Fraktion im Rat der Gemeinde Buchholz

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Mitglieder der SPD Fraktion im Rat der Gemeinde Buchholz, setzen sich dafür ein, dass sich die Menschen in ihrer Gemeinde wohl fühlen. Bei allen Entscheidungen der kommenden Jahre orientieren wir uns an den Bedürfnissen und aktuellen Themen, die die Menschen in unserer Heimatgemeinde bewegen. Wir wollen eine lebendige Bürgergemeinschaft mit einem generationsübergreifenden Miteinander.

 

 

 

Sitzung des Gemeinderates

am Dienstag, den 06.03.2012

um 19.00 Uhr im

 Geminschaftsraum der Gemeinde Buchholz

31710 Buchholz, Bückebergstraße 26

 

 

SPD Fraktion im Rat der Gemeinde Buchholz

 

 

Robert Martin

Fraktionsvorsitzender

 

 

 

Im Hofkamp 5

 

31710 Buchholz

 

05751/ 993 93 29

 
 

 

RobertMartin(at)kabelmail.de

 

Frank Rinne

Zweiter Stellv. Bürgermeister

Stellv. Fraktionsvorsitzender

 

 

 

Arensburger Str. 15

 

31710 Buchholz

 

05751/ 91 87 37

 

Frank.Rinne(at)t-online.de

 

 

Beratende Mitglieder

 

  

 

Ulrich Völkel

 

 

Michael Krüger

 

Klaus Kappmeier

 

 

Ratssitzung vom 10. Januar 2012

Haushaltsentwurf 2012

Die zentrale Aussage zu Beginn, die SPD Fraktion wird dem Haushaltsentwurf für das Jahr 2012 zustimmen.

Anders als in vergangenen Jahren ist dieser Haushalt aus Sicht der SPD vollständig auf eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde ausgerichtet und ist sozial gerecht.

Der Haushaltsentwurf 2012 verfolgt nachhaltige infrastrukturelle Maßnahmen, sieht Investition in die Verkehrssicherheit der Gemeinde vor und strebt eine neue Befassung mit dem Thema Lärmschutz BAB 2 vor. Er berücksichtigt das Verhältnis zwischen Ausgaben und Einnahmen und hat somit auch die Vorhaben der SPD  Fraktion berücksichtig. Die in diesem Jahr mit den Interessen der Mehrheitsfraktion bis Dato nicht kollidieren.Weiterhin wurde der Haushaltsentwurf 2012 durch die Verwaltung mit der SPD Fraktion schon im Vorfeld ausgiebig besprochen und berücksichtig auch die Vorstellungen und Ergänzungen  der SPD Fraktion und der durch Sie vertreten Bürgerinnen und Bürger.

Unsere Gemeinde Buchholz hatte zum Jahreswechsel  2011/2012 nach Angaben der Verwaltung, mehr als eine Million Euro in der Rücklage. Die durch die Gemeinde zu viel gezahlten Beiträgen an Samtgemeinde- und Kreisumlage ist erstattet worden. Bleibt abzuwarten ob die Gewerbesteuer die Erwartungen erfüllt und keine Erstattungen an Unternehmer notwendig werden.

Bereits seit geraumer Zeit befassen sich der Rat und auch ein Arbeitskreis unter Unterstützung  des Ingenieurbüros Kruse mit der Planung der Geschwindigkeitsreduzierung und Querungshilfen im Verlauf der Bückebergstraße. Abschnitt  “Waldstrasse“, Abschnitt „Neue Strasse“, Abschnitt „Auf der Portugall“, Abschnitt „Verwaltung“ Abschnitt „Aue“, Abschnitt „ Arensburger Str.“, sowie Fahrgastunterstände „ Schlingmühle“ und „Behling“.

Im Zuge der Planung sind durch weitere Anforderungen der Gemeinde und des Arbeitskreises aber auch durch Auflagen seitens des Strassenbaulastträgers, die Planungskosten als auch die zu erwartenden Baukosten deutlich angestiegen. So sprechen wir jetzt über Kosten für die gesamten Baumaßnahmen entlang der Bückebergstraße die sich auf ca. 500.000 Euro belaufen. Anfangs wurde noch von netto 175.000 Euro gesprochen. Jetzt ist der Gemeinderat bereits bei netto 370 000 Euro angekommen. Dazu kommen noch die Planungskosten  von 71 000 Euro und  Ablösebeiträge in noch nicht festgestellter Höhe. Somit hat sich der ursprüngliche Ansatz fast verdreifacht.

Zwar hat die Landesbehörde für Straßenbau mit Sitz in Hameln den Vorentwurf abgesegnet. Doch Aufgrund der durch den Strassenbaulastträger geforderten Bedingungen in Bezug auf die Fahrstreifenbreite und die Länge der Verziehungen bzw. Verschenkungen des geplanten Fahrbahnverlauf stellen sich nun in den Gremien und bei Bürgerinnen und Bürgern begründetet Zweifel ein, ob mit den geplanten baulichen Maßnahmen eine Reduzierung der Geschwindigkeit und eine sichere Querung tatsächlich zu erreichen ist. Oder wie Herr Bürgermeister Krause vor einigen Tagen in der Presse zu lesen war: „Die Verkehrsberuhigung liegt uns zwar sehr am Herzen, aber sie muss auch wirken“. Das sieht die SPD ähnlich.

Da aus unserer Sicht Bürgerinnen und Bürger von Buchholz durchaus ein berechtigtes Interesse daran haben mehr Verkehrssicherheit in Ihrer Ortsdurchfahrt zu erreichen. Und, damit die Anstrengungen der Politik nicht in reiner Ankündigungspolitik enden. Ist die SPD Fraktion der Meinung, dass die Gemeinde Buchholz die Planung der Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung  und sicheren Querung der Bückebergstraße vollständig mit allen Abschnitten und Fahrgastunterständen unter Berücksichtigung aller Auflagen durchplanen sollte. Bis Dato hat der Gemeinderat noch keine Erkenntnisse darüber inwieweit und in welcher Höhe der Landkreis den Bau der Fahrgastunterstände unterstützen wird. So teilte die Verwaltung der SPD Fraktion mit, dass mit der Vergabe betraute Gremium habe zu diesem Thema noch nicht wieder getagt.

Die SPD schlägt darüber hinaus zur Verdeutlichung eine Exkursion des Rates an eine vom Planer ausgewählte baulich ähnlich gestaltete Ortsdurchfahrt vor, um sich vor Ort im wahrsten Sinne des Wortes nochmals ein Bild zu machen. Weiterhin sollte in die Planung eine Ampelanlage alternativ berücksichtigt werden um spätere Forderungen oder Änderungen der Genehmigungslage  zu berücksichtigen. Diese Planung würde dann  unter den gegebenen Auflagen das optimal mögliche Beschreiben und lässt der Gemeinde im Anschluss größten möglichen Handlungsspielraum in der Umsetzung. In einer weiteren Phase ist dann zu entscheiden ob eine Gesamtmaßnahme oder eine Umsetzung in Teilabschnitten erfolgen sollte.

Die Lärmbelästigungen durch die BAB 2 sind schon seit Jahrzehnten ein Thema in Buchholz. Dass mit Buchholz allein der erste Bauabschnitt der A 2 keinen Lärmschutz erhalten hat, ist immer noch unverständlich. Die Kosten die für eine Rechtsberatung in Bezug  auf Lärmschutz BAB 2 veranschlagt werden sind eine gute und notwendige Investition, um zunächst festzustellen, ob hier  ein weiteres Vorgehen durch die Gemeinde überhaupt Zielführend ist. Angedacht durch die Gemeindevertreter sind die Klärung der Rechtslage und Rechtssicherheit, vielleicht auch  das Erreichen einer neuerlichen  Messung des örtlichen spezifischen Lärms der BAB 2, sowie eine Überprüfung der vor 1989 festgestellten Prognose der Verkehrsbelastung auf unserem Teilstück der Bundesautobahn 2. Hierzu wird die Verwaltung nun mit möglichen Fachanwälten in Verbindung treten. Die SPD Fraktion hat hierzu eine Liste mit möglichen Anwälten aus der Region an die Verwaltung übergeben.

Die Gemeinde Buchholz wird im Haushalt 2012 Posten für überörtliche Regenrückhaltung vorsehen. Wir müssen unter Zuhilfenahme von Fachkompetenz feststellen, welche Regenwassermengen aus Richtung Rolfshagen/Auetal/Oberkirchen auf Buchholz zuströmen. Um dann zu beurteilen ob Ströme Umgeleitet oder abgefangen werden müssen. Letzte Starkregen Ereignisse und die damit verbundenen Schäden bei unseren Einwohnern beweisen das wir hier noch Aufgaben zu erledigen haben. Vielleicht sind die Regenwasserströme auch schon vor unserer Kommune um oder abzuleiten? (RM)

Im Einzelnen sieht die SPD Fraktion die Haushaltansätze für

  • die Planung und zur Steigerung der Verkehrssicherheit an der Bückebergstraße und die Erneuerung  der Fahrbahndecke der Straße „ Im Hofkamp“ für Notwendig und richtig an.

  •  die Kosten die durch eine Rechtsberatung in Bezug  auf Lärmschutz BAB 2 veranschlagt werden sind eine gute und notwendige Investition, um zunächst festzustellen, ob hier ein weiteres Vorgehen durch die Gemeinde überhaupt Zielführend ist.

  • die seit langer Zeit vorgesehenen und teilweise durch Ämter geforderten Bepflanzungen sollen 2012 durchgeführt werden. Auch werden mit der SPD die Wasserläufe und Gräben unterhalten und in diese zum Schutz bei Starkregen investiert.

  • selbstverständlich sind für die SPD Fraktion die Haushaltsansätze für Senioren und Kinder Weihnachtsfeiern, ins besondere auch für das Jugendforum sowie die Ansätze für die Förderung unserer Vereine, der Feuerwehr, auch im Bereich der Kinder und Jugendfeuerwehr.

  • Der Haushaltsansatz zur Förderung des Ehrenamtes wird auch von der SPD Fraktion unterstützt da er darauf abzielt hier vor allem einmal diejenigen zu Ehren die oftmals trotz Jahrelangem Engagement keine Berücksichtigung finden.  Und weil hier Fraktionsübergreifend gehandelt werden soll. Und der betroffene Personenkreis gemeinsam ausgewählt wird.

  • Die Zuschüsse für Freibadkarten und Busfahrkarten sind in heutiger Zeit sicherlich für eine Gemeinde unserer Größe, ein ganz besonderes Angebot, jedoch ist diese Subvention aus Sicht der SPD Fraktion vor allem weil sie alle Bürgerinnen und Bürger erreichen kann, - weiter zu verfolgen.

  • Auch die Zuschüsse an Hausbesitzer für Energiegutachten sind eine Zeitgemäße und durch  evtl. folgende Maßnahmen der Hauseigentümer ökologisch sinnvolle Subvention.

  • Genau wie der Verwaltung sieht die SPD Fraktion die Bestuhlung, Tische und Theke in unserem Gemeindehaus als abgängig an und hält eine Neuausstattung in angemessener Qualität für notwendig.

  • Die SPD Fraktion ist gegen den Bau eines weiteren Zaunes auf dem Spielplatz hinter dem Schützenhaus. Hier wäre alternativ eine andere  Bepflanzung vorzusehen. Außerdem wäre über eine manuell schaltbare Beleuchtung nachzudenken, die bei einen Auf/ und Abbau von Veranstaltungen hinter dem Schützenhaus hilfreich wäre.

  • Ferner sieht die SPD es nicht als zwingend notwendig an die Tischtennisplatte auf dem Spielplatz für viel Geld zu erneuern alternativ sollte nach einer günstigeren Variante gesucht werden oder ein Austausch der Spielgerätes vorgesehen werden. (RM)

 

 

Presse

18.01.2012

Quelle: Schaumburger Zeitung.de

 

Wie ein Dorf Rasern den Weg verlegen will

 Buchholz (tw). Das Konzept, das im Detail aufzeigt, wie Autofahrer auf der Bückebergstraße (L 442) künftig daran gehindert werden können, das Gaspedal durchzudrücken, ist fix und fertig: Jetzt hat das Ortsparlament das Ingenieurbüro Kruse (Porta Westfalica) beauftragt, sich den Plan von der Landesbehörde für Straßenbau, Geschäftsbereich Hameln, absegnen zu lassen; den Beschluss fassten die Politiker von WiB/CDU und SPD einstimmig. Aber: Welche der sechs Einzelmaßnahmen, die zwischen Ortsein- und Ortsausgang möglich sind, wann verwirklicht werden – das wollen die Politiker erst später entscheiden.


Fest steht aber bereits: Die jetzt taxierten Gesamtkosten sind gegenüber dem ursprünglichen und inzwischen über einem Jahr alten Konzept geradezu explodiert. In der Lesart von Bürgermeister Hartmut Krause (WiB) haben sie sich verdoppelt, in der von Robert Martin (SPD) sogar verdreifacht. Fakt ist, dass das Gesamtpaket mit 365 000 Euro – netto – zu Buche schlagen würde. Diese Summe resultiert zum einen aus neu ins Konzept aufgenommenen Zusatzmaßnahmen (Beispiel: Knotenpunkt Arensburger Straße), zum anderen aus neuen Richtlinien, die im Herbst 2012 rechtskräftig werden und zu strengeren Auflagen seitens des Straßenbaulastträgers führen; so muss die Breite zwischen einer Querungshilfe und dem Bord zur Gehwegseite hin nicht mehr wie bisher 3,25 Meter, sondern 3,50 bis 4 Meter betragen.

Wie die sechs Maßnahmen, die „Hameln“ nun prüfen muss, im Detail aussehen könnten, das hat Diplomingenieur Andreas Kruse dem Rat bei seiner jüngsten Zusammenkunft im Dorfgemeinschaftshaus erläutert:

Südliche Ortseinfahrt

Bei der Querungshilfe oder Insel, die im Bereich des Sportplatzes angelegt werden soll, steht das Ziel im Vordergrund, Autofahrer zum Drosseln des Tempos zu zwingen. Das ursprünglich um die „Hilfe“ herum angedachte Pflasterband wird es aber nicht geben; die Landesbehörde hat Bedenken, dass ein Überfahren zuviel Lärm machen würde. Die Querungshilfe wird durch ein Flachbord umschlossen; dabei handelt es sich um einen abgeschrägten Bordstein, der zur Not auch überfahren werden kann, ohne dass ein Auto Schaden nimmt. Die Maßnahme würde etwa 66 800 Euro kosten.

Arensburger Straße

Im Bereich Einmündung Arensburger Straße gibt es derzeit keine echte Linksabbiegespur, sondern nur eine sogenannte Abbiegetasche. Da dort aber Platz genug ist, soll diese Linksabbiegespur angelegt werden. Ferner erhält der Bereich eine Querungshilfe. „Dennoch“, so Kruse, „bleibt ausreichend Platz, dass ein Lkw auch mit Hänger passieren kann, ohne dabei auf den Geh- oder Radweg zu geraten.“ Besagte Radfahrer werden direkt vorne am Fahrbahnrand entlang geführt; so können sie von Autos am besten wahrgenommen werden. Die Kosten: 49 600 Euro.

Gemeindehaus

Die nächste Querungshilfe gibt es im Bereich des Gemeindehauses. „Grundstückszufahrten“, betont der Planer, „werden dabei nicht tangiert“. Die Maßnahme würde Buchholz 47 800 Euro kosten.

Auf der Portugall

Ganz wichtig ist die Insel, die im Bereich der Zufahrt zum Neubaugebiet „Auf der Portugall“ und dem zugehörigen Spielplatz vorgesehen ist. Ähnlich wie schon im Bereich Arensburgerstraße soll auch die Portugall eine echte, wenn auch nur kurze Linksabbiegespur erhalten; dort gibt es bislang nur eine Tasche. Allerdings muss dafür der vorhandene Gehweg „angefasst“ werden – denn in dem Bereich herrscht aus Sicht der Planer mit ihren Zahlenvorgaben drangvolle Enge. Die Maßnahme schlüge mit 61 600 Euro zu Buche.

Neue Straße

Stichwort Neue Straße: In diesem Bereich wird der kombinierte Rad-/Gehweg auf die andere Straßenseite verlegt. Um auch dort die vorgegebenen Mindestbreiten realisieren und noch dazu eine Insel platzieren zu können, muss die Gemeinde wohl oder übel auf beiden Straßenseiten Grunderwerb tätigen; das war zunächst so nicht geplant gewesen. „Alternativ“, sagt Kruse, „wäre in diesem Bereich auch eine Dunkelampel denkbar.“ Das wäre die preiswertere Lösung, zumal die Gemeinde in diesem Fall keinen Grund und Boden kaufen müsste. Die Ampel sei mit „Hameln“ allerdings noch nicht abgestimmt. Für die Maßnahme ohne Lichtzeichenanlage müsste die Gemeinde 56 600 Euro zahlen.

Waldstraße

Wie ihre Vorgänger erhält auch der Bereich Waldstraße einen Fahrbahnteiler. Die vorhandene Hecke kann bleiben, muss nicht fallen. Eine weitergehende Überlegung, noch vor der Ortsdurchfahrt in Richtung Obernkirchen einen Fahrbahnteiler anzulegen, wird nicht weiter verfolgt. „Das würde den Finanzrahmen sprengen und Ausgaben im sechstelligen Bereich nach sich ziehen“, so der Planer. Die Kosten: 64 600 Euro.

Gemeinsam ist allen Querungshilfen respektive Inseln, dass sie „barrierefrei“ sind und damit auch von Seh- und Gehbehinderten genutzt werden können; Menschen mit Handicap werden im Anmarsch bereits sicher zu der jeweiligen Insel geleitet. „Das“, sagt der Planer, „erreichen wir dadurch, dass wir Sondersteine mit Rillen oder Noppen verlegen und die Bordsteine auf null absenken“. Auch, wenn diese Extras nicht ganz billig sind. Dass am Fahrbahnrand im Bereich der Querungshilfen und im Bereich der neuen (Links-)Abbiegespuren nicht gehalten oder gar geparkt werden darf und sich die Gesamtparkfläche entlang der Bückebergstraße damit verringert, versteht sich von selbst.

Obwohl sich sowohl die Politiker von WIB/CDU als auch die zwei Sozialdemokraten nicht wirklich sicher sind, ob die obigen Maßnahmen tatsächlich die gewünschte Wirkung zeigen und die Bückebergstraße am Ende sicherer machen werden, stimmen sie dem Fortgang der Planung zu. Martin mahnt überdies an, noch den Bau von je einem Bushäuschen an der Schlingmühle und bei Behling mit hineinzunehmen sowie die Alternative „Dunkelampel“ weiter zu verfolgen. Last, but not least regt der Genosse eine Exkursion von Ratsmitgliedern zu einer Ortsdurchfahrt an, die mit derjenigen von Buchholz vergleichbar ist; dort könne man sich dann ansehen, wie andere Kommunen das Problem gelöst haben.

Was das – mögliche – Gesamtpaket an Maßnahmen betrifft, die ein Überqueren der Bückebergstraße sicherer machen sollen, so haben nun als nächstes die Behörden im Zuge einer Anhörung das Wort. Danach findet ein „Sicherheitsaudit“ statt; dabei handelt es sich um eine Prüfung von neutraler Stelle. Dann begutachtet die Landesbehörde für Straßenbau den Buchholzer Entwurf. Wird der für gut befunden, ist der Rest Sache des Landkreises.

Artikel vom 18.01.2012 - 00.00 Uhr

Quelle: Schaumburger Zeitung.de

 

 

 

22.November 2011

Liebe Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder und Freunde,

der Buchholzer Gemeinderat hat sich konstituiert

 

Zu Beginn der Sitzung gratulierte die SPD Fraktion der Wählergemeinschaft in Buchholz zu Ihrem Wahlsieg und wünscht dieser viel Erfolg bei der Führung der Gemeinde. „Wir hoffen auf eine konstruktive Zusammenarbeit - auf Augenhöhe - zum Wohle unserer Gemeinde, so Robert Martin (SPD)

Die SPD Fraktion stimmte im Verlauf der Sitzung dem Verzicht auf einen Verwaltungsausschuss zu. Gleichzeit wies die SPD Fraktion allerdings daraufhin, dass dann die Vorbereitung der Gemeinderatssitzungen wieder in die Verantwortung des Bürgermeisters/ Gemeindedirektors übergeht.

Hier wünscht sich die SPD, wie in der Vergangenheit bereits angesprochen, eine Optimierung der notwendigen Informationen und Beschlussvorlagen, damit eine noch bessere Vorbereitung in den Fraktionen stattfinden kann.

Details hierzu können sicherlich im Gespräch mit dem Gemeindedirektor geklärt werden. Die SPD ist hier sicher, dass eine gemeinsame Lösung gefunden wird.

Bei der Bürgermeisterwahl hat die SPD Fraktion der Gemeinde Buchholz gemeinsam mit WiB und CDU abermals Hartmut Krause zum Bürgermeister und Gemeindedirektor der Gemeinde Buchholz gewählt. Dies war die logische Schlussfolgerung der Kommunalwahl 2011.

Vielleicht erinnern sich nicht mehr alle Bürgerinnen und Bürger daran, dass Bürgermeister Hartmut Krause bei seinem ersten Amtsantritt  mit der Mehrheit der Sozialdemokraten im Gemeinderat  Buchholz zum Bürgermeister gewählt wurde. Als Herr Krause sein Amt erstmalig antrat gab es keine WiB im Rat der Gemeinde Buchholz sondern eine SPD Mehrheit im Gemeinderat. Diese SPD Mehrheit machte Hartmut Krause zum Bürgermeister. Wir alle wissen, dass auch nach der Kommunalwahl 2006, Hartmut Krause mit den Stimmen der WIB/CDU  und SPD also zum wiederholten Mal einstimmig zum Bürgermeister gewählt wurde.

Auch am 22.November 2011 sehen wir keine Notwendigkeit für einen Wechsel dieses Verhaltens. Jedoch. Wir wünschen uns mehr Objektivität und gelebte Neutralität im Amt und schließen uns dem Wahlvorschlag Hartmut Krause an, so die Meinung unserer SPD Fraktion.

Als Stellvertreter für Hartmut Krause schlägt Peter Buchholz (CDU), Herrn Witt vor.

Da bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz klar war, welche Fraktion den zweiten Stellvertreter des Bürgermeisters stellen wird, stellte Herr Martin für die SPD Fraktion folgendes fest.“ Für uns Sozialdemokraten ist es von entscheidender Wichtigkeit wie die Mehrheitsfraktion sich die Besetzung der stellvertretenden Bürgermeister vorstellt. Nur davon können wir letztendlich unser Wahlverhalten abhängig machen. Bei der Vergabe der Stellvertreter wurde in der Vergangenheit immer darauf Rücksicht genommen, dass auch die Wähler sich vertreten fühlen,-  die nicht die aktuelle Mehrheitsfraktion gewählt haben.  Wir gehen also davon aus, dass diese Tradition der letzten 15 Jahre beibehalten wird und somit die SPD bei der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister berücksichtigt wird. Damit die personelle Führung des Gemeinderats auch weiterhin das Wahlergebnis widerspiegelt und niemand ausgrenzt wird. Dieses Verhalten und das somit gesetzte kommunalpolitische Zeichen sind uns sehr wichtig.“ Herr Witt signalisiert Zustimmung und so schließt sich die SPD dem  Vorschlag von Peter Buchholz (CDU) an. Der SPD Vorschlag für den zweiten Stellvertreter heißt Frank Rinne.

So wird es dann auch umgesetzt. Sowohl Herr Witt (WiB) als auch Herr Frank Rinne (SPD) werden ohne Gegenstimme gewählt; Herr Witt wird Verwaltungsvertreter.

 

Im weiteren Verlauf der Sitzung wird dann der Antrag der SPD eine Ruhebank an der kürzlich ausgebauten und inzwischen oft begangenen Quere zwischen Buchholz und Rolfshagen aufzustellen von WiB und CDU abgelehnt. Die SPD hatte die Absicht diese Bank im Frühling für alle die zur Verfügung zu stellen, die diesen Weg zwar gerne zu Fuß nutzen aber aufgrund ihrer Kondition oder aufgrund von körperlichen Einschränkungen nicht mehr in Gänze ohne Pause zurücklegen können. WiB und CDU waren der Meinung das die Unterhaltung dieser Bank und dann noch auf dem Gebiet  der Gemeinde Auetal, für die Gemeinde eine unnötige finanzielle Belastung darstellt  und schlug eine evtl. größere Lösung auch für Radfahrer auf Buchholzer Terrain vor. Bescheidenheit zahlt sich also nicht immer aus.

Beim Thema Haushaltsvorbesprechung für 2012, blickte Robert Martin zunächst mit einer persönlichen Bemerkung noch einmal zurück in die letzte Legislaturperiode. „Ich halte es für äußerst unglücklich das es dem alten  Gemeinderat in der letzten Ratssitzung vor der Neuwahl überlassen wurde über die Einnahmen,- sprich Steuern 2012 zu entscheiden und dem neuen Gemeinderat nunmehr nur noch übrigbleibt über die Ausgaben für 2012 zu entscheiden. Sicherlich, wäre der neue Gemeinderat zu identischen Hebesätzen gekommen jedoch sollte der neue Rat die Verantwortung in Gänze für Einnahmen und Ausgaben tragen", so Martin.

Wie dem auch sei, da die Projektliste der SPD Fraktion und der Verwaltung für den Haushalt 2012 nahezu identisch sind ist zu erwarten, dass die Haushaltsberatungen in 2012 weitgehend ohne große Kontroversen durchlaufen werden können. SPD Fraktion und Bürgermeister sind hierbei nach ersten Gesprächen bis dato nahe beieinander.

Für Maßnahmen auf der "Bückebergstraße" werden grob 300 000 Euro eingeplant; 50 000 Euro sind für die Erneuerung der Fahrbahndecke „Im Hofkamp“ vorgesehen, 15 000 Euro für Bepflanzungen. Jeweils 10 000 Euro wird  für die Erneuerung eines Zauns am Gemeinschaftshaus sowie für die Erneuerung von Mobiliar, Theke und Herd eingeplant. 10 000 Euro sind für die Pläne zu einer überörtlichen Regenrückhaltung besetzt. Einig ist sich WiB und SPD im Ansatz darüber, dass im Haushalt Mittel für die Förderung des Ehrenamtes bereitgehalten werden könnten.

Herr Witt und Herr Martin sind sich einig, dass es auch 2012 Zuschüsse der Gemeinde zu den Bus- und Schwimmbadkarten sowie zu Energieberatungen geben soll.

Der SPD Fraktion ist es wichtig das bei den zukünftigen Baumaßnahmen an der Bückebergstraße, neben dem Hauptthema der Geschwindigkeitsreduzierung, die von der SPD geforderten Buswartehäuschen an den vorhandenen Haltestellen Berücksichtigung finden. Es sollte nicht sein das wir eine Gemeinde sind, die einerseits finanzielle Subventionen in fünfstelliger Höhe an die Bürger auszahlt aber andererseits Bürger die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen lässt, das muss abgestellt werden. Auch dieses Thema erscheint der SPD Fraktion im Gemeinderat als Konsens fähig. Die Bushaltestellen/ Schutzhütten die es bereits gibt, entsprächen dem Mindeststandard und sind somit Maß für die noch zu schaffenden.

Ein künftiges Buswartehäuschen in der Ortsmitte könnte darüber hinaus besonders ansprechend gestaltet werden, um als ein „nützlicher Blickfang“ die Dorfmitte zu bereichern.
 

Beispiel: Buswartehäuschen mit Vorplatz und Infotafel

Für fünf Jahre Arbeit im Ortsparlament zeichnet Herr Bürgermeister Krause den scheidenden SPD-Ratsherrn Ulrich Völkel mit Urkunde, Essensgutschein und Adventskalender aus.


Genosse Klaus Kappmeier, sieben Jahre im Rat und lange Zeit Vizebürgermeister, konnte wegen Abwesenheit aus persönlichen Gründen nicht verabschiedet werden. Seine Verabschiedung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Beide Genossen arbeiten selbstverständlich weiter beratend in der SPD Fraktion mit.

 

 

 

 

 

 

Quelle: SZ Online

 

Gemeinde will Bürgern nicht tiefer in die Tasche greifen

 

Buchholz (sig). Diese Botschaft werden die Einwohner des Dorfes gerne hören: Im Gegensatz zur Bundesbahn will die Gemeinde Buchholz den Bürgern im nächsten Jahr nicht tiefer in die Tasche greifen. Einstimmig hat der Rat beschlossen, weder die Grundsteuern noch die Gewerbesteuer zu erhöhen.
 
Durch diesen Beschluss liegt Buchholz mit seinen Hebesätzen weiterhin unter dem Durchschnitt des Landkreises. Die Grundsteuer B für Grundstücke bleibt bei 270 v.H., für land- und fortwirtschaftliche Betriebe bei 280 v.H. und die Gewerbesteuer bei 300 v.H..

In der letzten Zusammenkunft des noch amtierenden Gemeinderates informierte Bürgermeister Hartmut Krause über einen Ortstermin mit dem Landkreis Schaumburg und mit Thomas Stübke vom Förderverein der Rinteln-Stadthagener Bahn. Dabei ging es um das Oberflächenwasser, das bei Starkregen aus der Krainhäger Klosterforst und aus dem Bereich der Landesstraße kommt.

Bei extremen Regenfällen füllen sich die Rückhaltebecken des Ortes so schnell, dass ein Überlaufen nicht zu verhindern ist. Besonders gefährdet sind das Neubaugebiet „Auf der Portugall“ und der Eichkamp. Der Bürgermeister musste zur Kenntnis nehmen, dass sich in diesem Fall weder das Land Niedersachsen noch die Klosterforst in der Pflicht sieht, hier Abhilfe zu schaffen. Krause schlug dem Rat deshalb vor, im kommenden Jahr ein Ingenieurbüro mit der Aufgabe zu betrauen, ein überörtliches Konzept für die Regenrückhaltung zu entwickeln. Dann müsste das Kosten-Nutzen-Verhältnis abgewogen werden.

Ebenfalls noch nicht abgeschlossen ist das Projekt der Querungshilfe auf der Bückebergstraße in Höhe der Abbiegung zur „Portugall“. Die dafür bisher entwickelten Planungen wurden einer Verkehrskommission vorgestellt. Dabei bemängelte der Landkreis die verbleibenden Fahrbahnbreiten neben der geplanten Verkehrsinsel. Sie seien nicht ausreichend für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Der Bürgermeister sprach sich aber dagegen aus, dass deswegen die Kanten der Insel abgesenkt werden.

Nach einem weiteren Gespräch mit der Straßenbauverwaltung in Hameln versucht jetzt ein Planungsbüro, die Vorgaben umzusetzen. Wenn diese Aktion abgeschlossen ist, soll der mit dem Projekt befasste Buchholzer Arbeitskreis informiert werden.

Der Gemeinde liegen Planungsunterlagen für den Bau eines Radweges zwischen dem „Steinzeichen“ in Steinbergen und Bernsen vor. Buchholz ist nur für einen kleinen Abschnitt zwischen dem „Steinzeichen“ und der Autobahnabfahrt zuständig. Das Projekt ist sinnvoll und wird an Buchholz nicht scheitern.

Bereits fertiggestellt ist das Hinweisschild, das eine Karte mit Hinweisen auf besonders sehenswerte oder auch historische Stellen zeigt. Jetzt muss nur noch geklärt werden, wo es aufgestellt werden soll.

In Vorbereitung ist der Flyer für die Angebote des Buchholzer Jugendforums zwischen November bis April.

Die geplante Verabschiedung ausscheidender Ratsmitglieder fiel aus, weil der Rat nur in seiner Mindeststärke (5) vertreten war. Sie soll bei der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeindeparlaments am 22. November um 19 Uhr nachgeholt werden.

 

 

Verbindungsweg Eichkamp/ Regenrückhaltebecken/ Portugall ist befestigt.

 

 

 

Eine Schotterdecke wurde aufgetragen. Diese erleichtert nun den Spaziergang oder das erreichen des Bolzplatzes für Spaziergänger und Kinder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Regeln auf unseren Spielplätzen
 

Kinder sollen spielen. Dem Spielbedürfnis der Kinder, ungestört schreien, lachen und toben zu können, haben Gerichte in der Vergangenheit durchweg den Vorrang vor dem Ruhebedürfnis der Erwachsenen eingeräumt. Somit entscheidet nur noch Mama oder Papa ob eine Mittagspause bei den Kleinen eingelegt wird oder nicht. Auf keinen Fall aber mehr ein Schild auf einem unserer Buchholzer Spielplätze. Denn, die Mittagsruhe (13 bis 15 Uhr) die noch auf den alten Spielplatzschildern angewiesen wird entfällt in Buchholz.

Kindern unter 14 Jahren wird es erlaubt sein auf den Buchholzer Spielplätzen zu toben und zu spielen. Eine Beschränkung nach oben ist hier nötig, weil die Spielgeräte dem Gewicht größerer Kinder oder Jugendlicher evtl. nicht standhalten könnten  und die Gemeinde in der Haftungspflicht wäre. Für die Kicker auf dem Bolzplatz wird es dagegen keine Altersbeschränkung geben.


Mit der Aufstellung der neuen Schilder auf den Buchholzer Spielplätzen, die in Zukunft durch selbsterklärende Piktogramme die Regeln auf den Spielplätzen erläutern sollen, werden auch die Spielzeiten auf unseren Bolz- und Spielplätzen geändert und ein Spielen von 8 bis 20 Uhr zugelassen.

Vor allem die Endzeit 20 Uhr soll es noch ermöglichen, eine mögliche falsche Nutzung des Spielplatzes wie bei öffentlichen Plätzen unvermeidbar, z.B. bei Dunkelheit, zum Wohle besonders der Kinder abzustellen.

 

 

 

Der Verbindungsweg Rolfshagen/ Buchholz ist nun auch offiziell eingeweiht

Am 8. September  2011 wurde der Ausbau des Wirtschaftweges zwischen Rolfshagen und Buchholz mit einer Feierstunde durch Auetals Bürgermeister Thomas Priemer offiziell beendet und zur Nutzung freigegeben. Auch der Buchholzer Bürgermeister, Herr Bernd Schönemann Bürgermeister der Samtgemeinde Eilsen und der Ortsvorsteher Rolfhagens Herr Rüdiger Teich nahmen an dieser Feierstunde teil.

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern und weiteren Nutzern diese Weges nun angenehme Spaziergänge und verbesserte Mobilität zwischen Buchholz und dem Auetal.

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: SN Online
 
 

Energiesparen? Die Gemeinde gibt Geld dazu

Das sollte die Buchholzer freuen: Das „Ortsparlament“ hat bei seiner jüngsten Zusammenkunft in schönster Eintracht ein Förderprogramm für Beratungen beim Einsatz von Energiesparmaßnahmen aufgelegt. Damit folgt der Rat unter Vorsitz von Bürgermeister Hartmut Krause (WiB) einem Antrag der SPD. Die hatte das Programm unter Federführung von Frank Rinne ausgearbeitet; der Vizefraktionschef der Sozialdemokraten ist als Schornsteinfegermeister und Energieberater vom Fach.

 

Buchholz (tw). „Wir haben ein Instrument geschaffen, mit dem jeder Eigentümer selber bestimmt, was für ihn wichtig ist“, so Rinne. Durch das Programm der Gemeinde könnten die Buchholzer zukunftsweisende Technologien einsetzen und auch künftige Energiekosten bewältigen. Rinne rechnet damit, dass es gelingt, die jährlichen Betriebskosten um 40 bis 70 Prozent zu senken.

 

Antragsberechtigt sind Eigentümer, die ein Wohngebäude oder eine Eigentumswohnung in Buchholz besitzen. Die Gemeinde fördert einmalig folgende Leistungen:

  • Beratungen zur energetischen Sanierung oder Modernisierung von Gebäuden mit 50 Prozent der Beratungskosten, maximal 150 Euro je Gebäude. Darunter fallen alle Energieberatungen für Altbauten, egal, ob sie energetisch saniert oder modernisiert werden. Die Beratungsleistung muss so qualifiziert sein, dass sie den Anforderungen staatlicher Förderstellen wie der BafA entspricht.

Beispiel: Eigentümer Müller interessiert sich für eine Energieberatung. Dafür bestellt er sich einen Energieberater, spricht mögliche Sanierungsmaßnahmen durch. Im Abschlussgespräch werden die sinnvollen Maßnahmen erörtert und ein Konzept besprochen. Diese Leistung kostet Müller 300 Euro. Davon übernimmt die Gemeinde Buchholz 150 Euro.

Beispiel: Eigentümer Schulz will eine Energieberatung und bestellt einen Diplom-Ingenieur. Der Ablauf ist identisch. Der Berater ist bei der BafA zugelassen. Die Leistung kostet Schulz 800 Euro. Davon kann er 500 Euro über die BafA als Vor-Ort-Beratung fördern lassen. Die verbleibenden 300 Euro trägt zur Hälfte die Gemeinde Buchholz.

  • Beratungen zur Ertragsvorschau bei regenerativen Energien mit 50 Prozent der Beratungskosten, maximal 100 Euro je Gebäude. Darunter fallen alle Beratungen zur Wirtschaftlichkeit von regenerativen Energien. Wichtig ist, dass nicht zwischen Alt- und Neubau unterschieden wird. Im Vordergrund stehen Photovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung, Solarthermie, Geothermie oder Biomassefeuerungen. Nicht in die Förderung fallen Einzelraumfeuerstätten wie Kaminöfen.

Beispiel: Eigentümerin Schmidt will auf ihrem Haus eine Photovoltaikanlage installieren. Der Dachdecker erstellt Angebot und Ertragsvorschau. Somit wird für Schmidt der Kosten-Nutzen-Faktor greifbar und eine Amortisationsbetrachtung kann erfolgen. Für die zusätzliche Leistung der Ertragsvorschau muss Schmidt Mehrkosten von 200 Euro tragen. 100 Euro übernimmt die Gemeinde Buchholz.

  • Weitere Leistungen, die der Ergänzung der energetischen Sanierungen dienen (Thermografie, Luftdichtheitsmessung, Bauschäden aus energetischen Altschäden), mit 50 Prozent, maximal 50 Euro je Maßnahme und Gebäude. Darunter fallen alle Leistungen, die der energetischen Zustandsermittlung dienen. Auch hier ist es unerheblich, ob es sich um einen Alt- oder Neubau handelt. Zu beachten ist, dass nur energetische Betrachtungen gefördert werden.

Beispiel: Frau Lang ist sich noch nicht sicher, ob sie eine energetische Sanierung will. Vorab lässt sie ihr Gebäude thermografisch untersuchen, um Schwachstellen aufzuspüren. Diese Leistung kostet Lang 150 Euro. Die Gemeinde übernimmt davon 50 Euro. Die Energieberatung wird danach weiter durch die Gemeinde Buchholz gefördert.

Rinne: „Grundsätzlich gibt’s die Förderung für ganze Gebäude. Sollte die energetische Betrachtung auch für Gebäudeteile nötig sein, ist auch ein Fördern von Eigentumswohnungen möglich. Bedingung ist, dass die CO2-Reduzierung der Gemeinde für öffentliche Zwecke zugänglich gemacht wird. Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme schriftlich erfolgen. Dafür hält die Gemeinde Unterlagen bereit.“

Krause zu dem Programm im Rat: „Wir sollten dafür bis auf Weiteres pro Jahr zwischen 5000 und 10 000 Euro bereitstellen. Wenn es jeweils 10 bis 15 Bürger annehmen, sind wir schon zufrieden.“ Geplant ist, das Förderprogramm der Gemeinde ab Mitte September im Dorfgemeinschaftshaus vorzustellen – nach der Kommunalwahl.

 

 

 

 

Ergebnis 2011 Kommunalwahl in Buchholz

 

Die WiB gewinnt die Kommunalwahl in Buchholz. WiB und SPD gewinnen Stimmen dazu. CDU hat erhebliche Stimmenverluste und somit doch noch einen Sitz im Buchholzer Gemeinderat.

Dies, zum wiederholten jedoch nur über die Nachkommastelle. Der SPD fehlen 3 Stimmen zum 3ten Sitz

Ein spannender Tag. Glückwunsch an die WiB.

Dank an die aktiven Wählerrinnen und Wähler.

Ihre SPD Kandidaten in Buchholz

 

Wahlberechtigte 2011Wähler/WahlbeteiligungWahlberechtigte 2006Wähler/Wahlbeteiligung
642396/  61,68%664373/   56,17

Stimmen Gesamt:  1169

Stimmen

2011

 Gesamtstimmenanteil (%)Rechnerischer Sitzanteil7 Ausgangssitze (Ganzzahlenwert)Die 2 höchsten

Restwerte

Sitze
WiB  776+ 10666,381525,9743450,974346
SPD 325+    927,801542,5021420,502142
CDU   68- 34

 

5,816940,5235200,523521

 

2006

Stimmen

2006

Gesamtstimmenanteil (%)Rechnerischer Sitzanteil7 Ausgangssitze (Ganzzahlenwert)Die 2 höchsten

Restwerte

Sitze
WiB  67061,580885,5422850,542285
SPD 31629,044122,6139720,613973
CDU 1029,375000,8437500,843751

 Stimmen Gesamt 1088



11.September 2011

Buchholz: Ergebnisse der Bewerber nach Stimmen

Name Stimmen  
Krause, HartmutWiB382 gewählt1
Martin, RobertSPD85gewählt2
Kappmeier, KlausSPD75gewählt3
Rinne, FrankSPD64 4
Witt, WolfgangWiB58gewählt5
Voltmer, RainerWiB48gewählt6
Buchholz, PeterCDU44gewählt7
Michael, KrügerSPD36 8
Felgendreher, ThorstenWiB35gewählt9
Imhoff, HenrikWiB30gewählt10
Tosar, AngelaWiB24gewählt  (Liste)11
Puderbach, FrankWiB24 12
Schufkar, RainerWiB15 13
Lehmann, Ann-ChristinaWiB11 14
Bernotti, MichelleWiB9 15
Völkel, UlrichSPD7 16
Klöckner, BerndSPD4 17
Lorenz, KaiWiB4 18
Bernotti, VitoWiB1 19

 

gültige Stimmen der Liste 
WiB135
SPD54
CDU24

 

Kandidaten für den Samtgemeinderat Eilsen aus Buchholz

Name Stimmen 
Krause, HartmutCDU502gewählt
Martin, RobertSPD140gewählt
Rinne, FrankSPD102 
Witt, WolfgangCDU71 
Voltmer, RainerCDU66 

 

Kreistagskandidaten aus Buchholz

Name Stimmen
Milewczek, RolfWGS240
Martin, RobertSPD212
Witt, WolfgangWGS147
Voltmer, RainerWGS127

 

 

 

 

 

 

 

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